Burg Giescheid
Burg Giescheid

Innenausbau

8.09.17
Die Balken für die Galerie sind in der Wand verankert. Daran wird die umlaufende Galerie befestigt.
Nun kann endlich der Putz folgen. Montag gehts los :-)

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Wände

Februar 2017

Es steht noch eine Menge Arbeit an. Noch müssen viele Kanten abgehobelt und die Wände der Fenster begradigt, bzw. aufgefüllt werden. Bis auf einige Räume im Erdgeschoß sind die Vorarbeiten fast erledigt.
Dann endlich kann der Putz kommen.
Unsere Planung hat sich um beinahe 2 Jahre verzögert, da unser Haus eine Menge Wände hat :-)
Zudem wollte mein Mann keine Hilfe und hat beinahe jedes Wochenende bei seiner "Freundin" genutzt :-)
 

Nebenbei gab es daheim auch ein wenig Arbeit. Töchterchen eröffnete ein Kosmetikstudio und benötigte bei der Renovierung hin und wieder etwas Unterstützung :-)

 

 

 

Februar 2017, die Fensterbänke im Turm ließen wir rund schleifen. 
Gerade Fensterbänke auf einer runden Wand waren mehr als gewöhnungsbedürftig :-)

 

 

 

Die Wände im Turmzimmer sind bereits geputzt.

Im Keller verwenden wir USB-Platten.
Dort gibt es ca. 700 qm Wand, das ist uns zuviel zum
selber putzen.

Da aber das Material in den Räumen lagert, ist es vor Abschluss des zweiten Gebäudes unmöglich dort
vernünftig zu arbeiten.  
Den Rest des Hauses lassen wir von einer Firma putzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2017: Nach beinahe 1-jähriger Suche nach einem Putzer ist dies auch geschafft. Bisher schreckten viele vor dem Treppenhaus zurück, andere meinten die ca. 1500 qm für Erdgeschoß und 1. Etage sei ihnen zuviel.
Nur vier ernstzunehmende Angebote erhielten wir während der ganzen Zeit.
Ein Trauerspiel.

Der Auftrag wurde vergeben an Stukkateurmeister Ralf Beckers aus Geilenkirchen.
Die geleisteten Arbeiten erfolgen nicht nur schnell, sondern auch sehr sauber und zu unserer vollsten Zufriedenheit.  

 

 

 

 

 

Der Ostturm (Treppenhaus) kann nicht in einem Stück verputzt werden.
Hier ging es Etagenweise voran.

 

 

 

 

 

 

Bodenisolation

Aufgrund des besseren Isolationsschutz entschieden wir uns für PU.
Im Keller 100 mm, erbringen die gleiche Dämmleistung wie 160 mm Styropor. Erdgeschoss erfolgt ebenfalls 100 mm PU,  in der 1. Etage reichen 80 mm.

 

 

 

September 2017: Auf der Dachterasse bauten wir natürlich die erforderliche Schräge ein, damit das Regenwasser ungehindert abfliessen kann.
Dort haben wir PU in der Stärke von 160 - 100 mm verarbeitet. Darüber kamen mehrere Lagen Dachpappe damit die Fläche wasserundurchlässig wird.

 

Hierauf folgt eine Schicht Beton, danach Fliesen.

 

 

 

 

 

 

Juni 2018,
Nun endlich kommt Frau zum Einsatz :-)
PU ist bereits überall verlegt. Für Keller und Erdgeschoß entschieden wir uns für 100er Stärke, in der 1. Etage reicht 80er.

 

 

 

 


Juni 2018, mit Ausnahme des Wohnzimmers ist im Erdgeschoss alles vorbereitet für die Fußbodenheizung

 

 

 

 

 

 

Kamin

      September 2019
            vorher                                                                                                                                                      nachher

Balustrade / Wohnzimmertreppe

 

 

Juni 2018
Die Balustrade verkleiden wir mit Holz.
Damit dieses auch die richtige Form erhält, helfen ein paar Spanngurte und Schraubzwingen nach.
Anschließend wird das Holz angeklebt und ein paar "Schräubchen" 10 mm Ø x 30 cm, erledigen den Rest.

5.08.2018

Die Balustrade ist bis auf ein paar Schönheitsarbeiten wie hobeln, lackieren, Schrauben verkleiden, fertig.

Die Treppe ist ebenfalls Marke Eigenbau. Nach dem hobeln und lackieren ist sie so, wie wir sie planten.
Alle Treppenbauer, bei denen wir anfragten, wollten Metall verwenden und unseren Plan abändern.
Für die Restbauzeit liegen einfache Bretter auf den Stufen.

Nun warten wir noch auf das Geländer. Mehrere Anfragen, bisher leider noch kein Ergebnis.
 

 

Haupttreppe

 

 

Man nehme ein Stahlrohr 
(während der Turm gebaut wurde, trug es das Podest, das mit Hilfe eines Flaschenzugs alles in die Höhe trug )

 

 

22,2 cm Ø, mit einer Stärke von 1,2 cm, Gewicht 900 kg

Die Treppe wurde nach unseren Wünschen in einer Norddeutschen Schlosserei aus 5 x 5 cm Stahlrohr geschweist.
Je Etage ein mittleres Podest und ein Antrittpodest für die Etage.
Dazwischen 17 Stufen.
Die Kontruktion besteht aus einzelnen Elementen, die ineinander gesteckt und verschraubt werden.
Die Halterung der einzelnen Stufen wurde mit "Männerschräubchen" :-) am Rohr angeschraubt. Diese Schrauben werden noch durch kürzere ersetzt.
Später verdeckt eine Holzmanschette die Aufhängung. Die Treppe ist freischwebend. Damit sie durch die Spannweite evtl. nicht doch leicht schwankt, sind an jedem Podest zwei Befestungen, mit denen die Treppe zusätzlich an der Wand
verankert wird.
 


Während der Restbauzeit reichen einfache Spannplatten, 4 cm Stärke.
Bei einem Innenmass von 5 Meter konnten wir natürlich keine Treppe von der "Stange" nehmen. Jede Stufe ist 160 cm breit.
Sollte man das Haus über Nacht "klauen", die Treppe bleibt bestimmt stehen :-)
Zu den 1,3 t Stahl kommen die 990 kg Rohr, Holzstufen ca. 740 kg. Damit bringt es unser "Treppchen" auf  3 Tonnen. Passt also zum Haus :-)
 





Der mittlere Podest 168 x 2 x 127 cm (zwei Dreiecke aneinander geschweist)
Unter den USB Platten verbergen sich 4 Streben, die später das Holzgewicht gleichmässig tragen.

 

 

 

 

 

 

Der "Antritt" 168 x 40cm  und 168 x 234 cm lang

Nach Anfragen bei diversen Treppenbauern entschlossen wir uns zum Eigenbau.
Der Einbau inkl. Schweissarbeiten und Stufen auflegen sollte zwischen 4- 6 Wochen dauern, mit 3-4 Leuten.

Nach Ankunft der Stufen haben wir diese mit der Spritzpitole gespritzt, 1 Nachmittag. Die Bretter auf der Kreissäge geschnitten, 3 Stunden. Der Aufbau bis zum Erdgeschoss dauerte bisher 8 Stunden.
Die Kosten bisher 6000 zu veranschlagten 45.000-60.000

 

Boden / Estrich

 

 

 

 

April 2017: Im Turmzimmer (2.Etage) liegt bereits die 200 mm dicke Isolation.
Wir überlegen noch, ob wir hier Fertigestrich verarbeiten. Immerhin ist der Raum nicht sehr groß und mit Pumpe für Fließestrich schwierig zu erreichen.

 

 

Auch dieses Mal verwenden wir Fliessestrich für den Boden. Eine schnelle, saubere Sache.
Zudem benötigt man anschließend weniger Fliesenkleber um Vertiefungen auszuarbeiten.
Unser Bungalow mit 280 qm war in 3 Stunden fertig. Wir lassen zuerst nur in EG und 1. OG den Estrich verarbeiten. Keller folgt sobald der Hoyraum fertig und somit genug Stauraum vorhanden ist.
Allerdings werden wir dieses Mal einige Räume, so wie Schlafzimmer abtrennen. Beim letzten Mal meinte der Esstrichleger bei Fliessestrich sei keine Abtrennung notwendig. Dehnfugen mache man erst ab 300 qm.
Doch uns ist negativ aufgefallen: über den Boden übertragen sich alle Geräusche in jeden Raum. Dies stört natürlich wenn jemand schlafen möchte und eine andere Person räumt gerade sein Zimmer um. Man muss es nicht durch die Türen hören, die Geräusche übertragen sich über die fehlende Abtrennung/Dämmung.

Wie es der Zufall will, dieses Mal haben wir den gleichen Estrichleger beauftragt, der schon einmal für uns arbeitete und die Arbeiten wurden auch jetzt einwandfrei erledigt.
In der Zwischenzeit hat sich natürlich wieder einiges geändert. Heute bringt man Dehnfugen/Schallfugen generell an.
Wir waren wohl vor 12 Jahren unserer Zeit voraus :-)

 

 

 



15.11.18 Der Estrich liegt und die Räume sehen mit einem Mal fertig aus.

 

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Fliesen

 

19.3.19
Endlich ist auch die letzte Hürde geschafft. Ca. 14 Firmen besuchten uns.

Bei den Fliesenlegern klaffen die Preise weit auseinander. Hier lohnt ein Preis- und Qualitätsvergleich. Von 110 - 190 € nur für die reine Arbeit.
Wenn man dann bedenkt ein erfahrener Fliesenleger schafft pro Stunde 3-4 qm - super Stundenlohn, hätte ich auch gerne. Dafür muss eine Oma lange stricken :-(

Wie erwartet schreckten einige Firmen vor der Rundung der Türme ab, andere versuchten aufgrund dessen den Preis noch weiter in die Höhe zu schrauben.

Wir entschieden uns für eine Firma aus Mechernich, mittlere Preisklasse. Ausschlaggebend war für uns allerdings das gute Feedback eines Bekannten, der die Arbeiten dieser Firma von einigen Baustellen kannte.

Nach 2,5 Wochen liegen die Fliesen zum Großteil, nur noch die Bäder sowie das einfugen fehlt. 
Die bisher geleisteten Arbeiten sind sauber und sehrgfältig, wie das Foto zeigt.
 


Da unser Wohnzimmer doch recht lang ist ließen wir die Fliesen quer verlegen, so wirkt der Raum nicht wie ein langer Schlauch. Das gleiche erfolgt auch im Hausflur.
Damit die Fliesen nicht gleich durch Farbe verschmutzt, bzw. durch ein Gerüst zerkratzt werden, wurden die Decken vorab gestrichen.

Zeitgleich zogen wir schon den Großteil der Stromkabel durch die Leerrohre. Natürlich gab das Durchzugseil an der vorletzten Wand seinen Geist auf. Also warten wir bis das neue kommt und dann füllen wir auch die Leerrohre im Turm sowie die letzte Wohnzimmerseite 

 

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